Die Standard-Tarifverträge in der Branche werden auf sektoraler Ebene abgeschlossen. Es gibt getrennte Tarifverträge für Angestellte (vertreten durch GPA-djp) bzw. Arbeiter (vertreten durch vida). 2010 nahmen beide Gewerkschaften zum ersten Mal gemeinsam an den Verhandlungen teil. Auf Arbeitgeberseite beteiligen sich sowohl FVG als auch FVH an den Tarifverhandlungen. Darüber hinaus beteiligt sich der ÖHV, der 1991 von der Bundesschiedskommission als tarifgebunden anerkannt wurde, gemeinsam mit den anderen vier Gruppen an den Tarifverhandlungen teil. Sie ist jedoch keine Vertragspartei der Tarifverträge, sondern wendet sie in ihren Mitgliedsunternehmen an. Aufgrund der obligatorischen Mitgliedschaft in den Arbeitgeberorganisationen liegt der Deckungssatz der Tarifverhandlungen sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer bei 100 %. Neben den beiden nationalen Tarifverträgen für (Blau- und Angestellte) der Hotel- und Gaststättenbeschäftigten gibt es für jedes der neun Bundesländer in Österreich zusätzliche regionale Tarifverträge sowie zusätzliche Tarifverträge zu bestimmten Themen (z.B. zu den Auswirkungen des Passivrauchens, siehe unten). Darüber hinaus gibt es mehrere Betriebstarifverträge (insbesondere in Wien), an denen sowohl Angestellte als auch Angestellte beteiligt sind (z.B. ein spezieller Tarifvertrag für McDonald es mit rund 8.000 Mitarbeitern, der laut vida als Vorbild für die gesamte Fast-Food-Branche dient). Sie werden jedoch von den Arbeitgeberorganisationen im Namen der Unternehmen geschlossen, da in der Regel keine einzigen Arbeitgeber mit der Fähigkeit zum Abschluss von Tarifverträgen investiert werden.

Ein vida-Vertreter schätzt, dass es in der Branche etwa 50 Tarifverträge mit einem Arbeitgeber gibt. Auch Fragen der Arbeitszeit waren Teil der jüngsten Tarifrunde. Die Arbeitgeberseite forderte, die vorgeschriebenen Ruhezeiten von elf auf acht Stunden zu senken; dies wurde jedoch von den Gewerkschaften verhindert. Im Rahmen der gleichen Erhebung für 2011 ( « Arbeitskräftebedarfserhebung », BMO, veröffentlicht im April 2011) befinden sich viele der begehrtesten Berufe im HORECA-Sektor: Gastronomieberufe (Köche, Wartepersonal), für die es große Schwierigkeiten bei der Einstellung gibt und bei denen die freien Stellen hauptsächlich saisonal sind, Hotelangestellte, Hotelangestellte, Catering-Azubis, für die vor allem saisonale Anforderungen bestehen. 5.2 Sofern im Einzelfall nichts anderes vereinbart ist, ist der Gast berechtigt, bis zu 30 Tage vor Aufenthaltsbeginn ohne Kosten vom Beherbergungsvertrag zurückzutreten. Der Widerruf ist gegenüber der Beherbergungseinrichtung oder -agentur gemäß Art. 5.6. Anwendbar ist der Eingang der Erklärung. Das tarifvertraglich festgelegte Mindesteinkommen wird in den Tarifverhandlungen jedes Jahr wertbereinigt. Die letzte Tarifrunde im Mai 2010 führte zum Abschluss von Tarifverträgen, die 24 Monate gültig sind und für 2010 eine Lohnerhöhung (plus 1,6 %) nach sich ziehen. 2011 (plus 2,05%). Ab dem 1.

Mai 2011 liegt der neue Mindestlohn bei 1200 Euro brutto im Monat. Die Löhne unterscheiden sich geringfügig zwischen den Provinzen, da es für einige von ihnen getrennte Lohnvereinbarungen gibt. 2010 wurde eine bundesweite Anpassung der Vergütung für Lehrlinge erreicht. 8.1 Abgesehen von Ansprüchen aus unerlaubten Handlungen oder Verletzungen des Körpers oder der Gesundheit beträgt die Verjährungsfrist für Ansprüche, die der Gast gegenüber der Beherbergungseinrichtung geltend macht, die sich aus dem Beherbergungsvertrag ergibt, und Ansprüche gegenüber der Agentur, die sich aus der Vereinbarung des Dienstleistungsvertrags ergeben, ein Jahr, unabhängig von der Rechtsgrundlage.